Grafische Benutzeroberflächen(GUI - Graphical User Interface)

Ein Kernstück von NetPhantom ist der grafische Editor. Mit diesem mächtigen Werkzeug gestalten Ihre Entwickler in einer komfortablen Umgebung ergonomische Benutzeroberflächen für Host-Applikationen. Die Host-Applikationen werden dabei nicht angetastet und unter der grafischen Oberfläche gekapselt (non-invasive capsulation).



Erstellen eines GUI-Panels im Editor

Prinzipiell ist dabei keine Codierung notwendig! Etliche Funktionalitätserweiterungen können bereits unmittelbar in den grafischen Controls definiert werden. Ergänzend liefern mächtige APIs (Java, REXX) die Voraussetzung zur weitreichenden Überarbeitung der Green Screens, Automatisierung der Navigation und einheitlichen Benutzerführung – damit werden Workflows effizienter gestaltet und Integrationslösungen realisiert.

Über die Java-API können bestehende Host-Applikationen funktional erweitert werden; die Benutzer haben dabei eine einheitliche Sicht auf Host- bzw. Server-Applikationen und erkennen nur noch „eine“ Applikation. Damit existiert zugleich eine Perspektive für den weichen Übergang zu Service-orientierten Architekturen (SOA): Standardisierte Schnittstellen erlauben das schrittweise Migrieren einzelner Hostfunktionen.

Die mit dem Editor erzeugten abstrakten Maskenbeschreibungen werden zur Laufzeit in kompakter Form (nur 2-4 kByte je Panel) an den SWING-basierten Java-Client übertragen und zusammen mit den Dateninhalten visualisiert.

Alternativ können die Dateninhalte auch serverseitig in vorbereitete HTML-Templates eingefügt werden, so dass ein Browser – ohne Java-Fähigkeit – auf dem Client ausreicht.